Die Geschichte der Jalousie

Eine kurze Geschichte der Jalousie

Les Persiennes Sie ist eines der klassischsten und beliebtesten Sonnenschutzsysteme - die Jalousie. In ihrer Konstruktion so leicht und anmutig wirkend, steht sie doch für eine hervorragende Verschattung sowie einen idealen Sichtschutz.

Doch woher kommt sie eigentlich, die Jalousie?
Ihre Spuren führen zurück in den mittelalterlichen arabischen Raum. Dort wurden zunächst kunstvoll verzierte Holzvergitterungen, Maschrabiyya (arabisch مشربية) genannt, an den Fenstern angebracht. Sie dienten an Wohnkomplexen und herrscherlichen Palästen als Sicht- und Sonnenschutz und regulierten eine entsprechende Temperierung des Raumes. Anders als oft angenommen, wurden also ursprünglich nicht nur Harems damit ausgestattet, um die Bewohner vor neugierigen Blicken zu schützen.
Noch heute stellen die Maschrabiyya ein wichtiges architektonisches Element in arabischen Ländern dar. Diese Fenstervergitterungen traten einen Siegeszug im gesamten orientalischen Raum an. Dabei gelangten sie bis nach Indien und sogar Spanien, das in weiten Teilen bis zum Ende des 15. Jahrhunderts ebenfalls arabisch-muslimisch geprägt war. Auch als die Normannen im 12. Jahrhundert die Herrschaft über Sizilien ergriffen, übernahmen sie - beeinflusst von der dort verankerten arabischen Kultur - die Maschrabiyya. Schließlich wurden sie auch zum Vorbild des »christlich-europäischen» Äquivalents, den Celosia, die aus Stein gehauene Fensterverzierungen darstellten. Sie besaßen gleichfalls griechisch-römische Vorläufer (die sogenannten transenna).

Bild: Les Persiennes, Radierung von Louis Philip Debucourt 1820 (Bettina Köhler, Jalousie. Schauen, Verbergen, Beschatten, Belüften, in: ARCH+, Sonderheft: Schwellenatlas 191/192 (2009), 65).

 

Maschrabiyya Mit dem Namen Celosia, spanisch für »Eifersucht», kommt man dem Ursprung des Wortes »Jalousie» näher. Unser heutiges Wort »Jalousie» stammt aus dem Französischen und bedeutet ebenfalls Eifersucht. Vermutlich hat diese Bezeichnung, sowie ihr spanisches Pendant, ihren Ursprung im 15. Jahrhundert. Ab diesem Zeitpunkt wurde nämlich begonnen, das italienische Wort gelosia, was ebenfalls Eifersucht meint, auch für durchbrochene Fensterläden zu verwenden. Wahrscheinlich haben zuerst venezianische Händler dieses Vergitterungssystem mit dem nicht arabisch geprägten Teil Europas in Berührung gebracht. Damit ließe sich die Entlehnung des italienischen Wortes in andere Sprachen erklären. Einen wichtigen Hinweis für diese Theorie findet sich in der heutigen englischen Bezeichnung für Jalousie - venetian blind. Die Venezianer haben wohl das Wort »Eifersucht» aufgrund eines für sie interessanten und unbekannten Herkommens eingeführt: Dass der Herr des Harems eifersüchtig seine Frauen abschirmt. Es spielte offenbar keine Rolle, dass damit nur ein Teil der Verwendung der Maschrabiyya abgedeckt wurde. Ebenfalls wie das arabische Vorbild waren auch die europäischen Modelle anfangs nicht verstellbar. Erst das Patent des Pariser Tischlers Cochot am 14. April 1812 stellte einen mit verstellbaren Brettchen versehenen Sonnenschutz dar - die Jalousie, wie wir sie heute kennen, war geboren! Somit ist die Jalousie ein mit Ästhetik und langer Geschichte aufgeladener Sonnenschutz.

Bild: Maschrabiyya an einem Erkerfenster des Gayer-Anderson-Museums in Kairo (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kairo_Gayer_Anderson_Museum_BW_9.jpg)


Jetzt haben Sie schon einiges über diesen beliebten Sonnenschutz erfahren. Doch es gibt noch weitere interessante Fragen, welche wir hier nicht unbeantwortet lassen möchten.

Weitere Fakten zur Jalousie

Wie wird Jalousie richtig geschrieben?

So vielfältig wie die Jalousie selbst, ist auch ihre Schreibweise. Im Deutschen ist die korrekte Schreibform natürlich: die Jalousie! Aber im Internet kursieren weitaus mehr Varianten. Dabei muss man unterscheiden zwischen alternativen Fachbegriffen, Rechtschreibfehlern und Übersetzungen in eine andere Sprache.
In der Schweiz sagt man beispielsweise Storen, im Englischen Shutter oder auch (Louvered) Blinds.
Falsche Schreibweisen im Internet aufgrund von Rechtschreibfehlern sind beispielsweise: Schalusie, Jalousi, Jallousien, Jalusi, Jalousine, Schalosie, Jalosien oder Jalusie. Diese Liste kann man sicherlich noch um einige Beispiele erweitern.
Alternative Fachbegriffe für die Jalousie sind beispielsweise Innenjalousien, Horizontaljalousien, Raffstores, Lamellenstore aber auch Plisseejalousie, Schieberollo oder Stabzuglade.

 

Was ist eine Jalousie?

Was ist eine Jalousie? Jalousien besitzen verstellbare, schmale Lamellen die horizontal angeordnet sind. Diese Lamellen sind durch einen Seitenzug miteinander verbunden. Sie bestehen entweder aus Aluminium, Holz oder Kunststoff (PVC). Jalousien schützen Sie in den heißen Sommermonaten vor zu viel Sonneneinstrahlung und minimieren die Blendung, sofern sie geschlossen sind. Sie lassen sich je nach Art der Ausführung entweder manuell oder motorisch bedienen. Besonders anzumerken ist, dass es im Handel verschiedene Arten von Jalousien zu erwerben gibt. Neben Außen- und Innenjalousien gibt es auch noch Lüftungsjalousien. Einbaujalousien werden im Scheibenzwischenraum von Isolierglasfenster angebracht. Dadurch entfällt sowohl die Montage als auch die Reinigung.

 

Jalousie oder Plissee – was ist der Unterschied?

Unterschied zwischen Plissee und Jalousie Nicht selten werden Plissees und Jalousien im selben Atemzug genannt, trotzdem bestehen zwischen den Produkten etliche Unterschiede. Beide Fensterbehänge sind imstande, Wohnräume die der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind kühl zu halten. Plissees werden in der Regel aus Kunstfasern hergestellt und können an den verschiedensten Fensterarten angebracht werden. Im Gegensatz zu Jalousien (es gibt auch Außenjalousien) sind sie nur für den Innenbereich konzipiert. Da die Plisseestoffe über unterschiedliche Transparenzgrade verfügen, können Sie damit auch verschiedene Beschattungsgrade verwirklichen. Wabenplissees bewähren sich zudem als Wärmeschutz, da ihr Luftpuffer vor Hitze und Kälte schützt. Während Sie Plissees an so ziemlich jede beliebigen Stelle am Fenster verschieben können, werden Jalousien meist im oberen Fenster-Bereich fixiert und nach unten gelassen. Ihre lichtundurchlässigen Lamellen bestehen aus Holz, Aluminium oder Kunststoff.

 

Wo kommen Jalousien zum Einsatz?

Jalousien werden entweder an den Innen- oder Außenseiten der Fenster installiert und dienen u.a. als Hitzeschutz. Außerdem sind sie auch im Scheibenzwischenraum von Isolierfenstern anzutreffen. Als perfekter Sichtschutz halten sie neugierige Blicke von draußen ab. Je nach Modell können sie einen Raum sogar beinahe komplett verdunkeln. Innenjalousien gibt es auch für Dachfenster. Dort bewähren sie sich als Sicht- und Sonnenschutz. Sie lassen sich auch in ihre Scheibenzwischenräume installieren.

 

Kann man bei einer geschlossenen Jalousie von innen nach außen schauen?

Wenn der Behang der Jalousien geschlossen ist und sie die Lamellen öffnen, dann können Sie auch ins Freie schauen. Außerdem ermöglichen Ihnen perforierte Lamellen einen (eingeschränkten) Blick nach draußen.

 

Wie ist eine Jalousie aufgebaut?

Explosionszeichnung einer Innenjalousie

Hersteller von Jalousien

Luxaflex

Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begann bereits vor über 60 Jahren. Damals gründeten Joe Hunter und Henry Sonnenberg ihre Firma und stellten Aluminiumjalousien her. Seit 1951 sind Produkte der Marke "Luxaflex" auch in Europa erhältlich.

Warema

Diese Firma wurde bereits 1955 ins Leben gerufen. Die Warema-Gruppe bringt hochwertige Sonnenschutz Lösungen für die unterschiedlichsten Projekte auf den Markt.

Erfal

Das Unternehmen Erfal ist seit 30 Jahren als Produzent von erstklassigen Sonnenschutz- und Insektenschutzsystemen tätig. Es bietet den Kunden neben einer maßgenauen Fertigung auch eine kompetente Beratung an.

Omnisol

Das Unternehmen ist seit dem Jahre 2002 ein erfolgreicher Fachhändler von diversen Sonnenschutzsystemen. Zum umfangreichen Sortiment von Omnisol gehört innen- und außenliegender Sonnenschutz.

MHZ

Die MHZ Hachtel GmbH & Co. KG fertigt bereits seit der Gründung im Jahre 1930 Sicht- und Sonnenschutzsysteme von hoher Qualität an. Die Produkte eignen sich für die innen- und außenliegenden Bereiche. Sie zeichnen sich durch ein ansprechendes Design und durch erstklassige Materialien aus.

Kadeco

Bei der Firma handelt es sich um ein bekanntes Familienunternehmen. Der Hersteller bringt hochwertige Sicht-, Blend- und Sonnenschutzsysteme für Fenster auf den Markt. Die Kollektionen mit den aktuellen Farben und Designs setzen immer wieder Trends auf dem Gebiet des Sicht- und Sonnenschutzes.

Quellen

»Jalousie«, in: Wolfang Pfeifer et al. (Hgg.), Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jalousie)> abgerufen am 12.10.2022.

»Jalousie«, in: <https://de.wikipedia.org/wiki/Jalousie> , abgerufen am 12.10.2022.

Köhler, Bettina, Jalousie. Schauen, Verbergen, Beschatten, Belüften, in: ARCH+, Sonderheft: Schwellenatlas 191/192 (2009), 64–68.

Sörries, Reiner, Handbuch zur islamischen Archäologie und Kunstgeschichte, Wiesbaden 2018, 260f.


Christopher Decker M.A. (Doktorand der Alten Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München)

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Eine kurze Geschichte der Jalousie Sie ist eines der klassischsten und beliebtesten Sonnenschutzsysteme - die Jalousie . In ihrer Konstruktion so leicht und anmutig wirkend, steht sie doch für eine hervorragende Verschattung sowie einen idealen Sichtschutz. Doch woher kommt sie eigentlich, die Jalousie? Ihre Spuren führen zurück in den mittelalterlichen arabischen Raum. Dort wurden zunächst kunstvoll verzierte Holzvergitterungen, Maschrabiyya (arabisch مشربية) genannt, an den Fenstern angebracht. Sie dienten an Wohnkomplexen und herrscherlichen Palästen als Sicht- und Sonnenschutz und regulierten eine entsprechende Temperierung des Raumes. Anders als oft angenommen, wurden also ursprünglich nicht nur Harems damit ausgestattet, um die Bewohner vor neugierigen Blicken zu schützen. Noch heute stellen die Maschrabiyya ein wichtiges architektonisches Element in arabischen Ländern dar. Diese Fenstervergitterungen traten einen Siegeszug im gesamten orientalischen Raum an. Dabei gelangten sie bis nach Indien und sogar Spanien, das in weiten Teilen bis zum Ende des 15. Jahrhunderts ebenfalls arabisch-muslimisch geprägt war. Auch als die Normannen im 12. Jahrhundert die Herrschaft über Sizilien ergriffen, übernahmen sie - beeinflusst von der dort verankerten arabischen Kultur - die Maschrabiyya . Schließlich wurden sie auch zum Vorbild des »christlich-europäischen» Äquivalents, den Celosia , die aus Stein gehauene Fensterverzierungen darstellten. Sie besaßen gleichfalls griechisch-römische Vorläufer (die sogenannten transenna ). Bild: Les Persiennes, Radierung von Louis Philip Debucourt 1820 (Bettina Köhler, Jalousie. Schauen, Verbergen, Beschatten, Belüften, in: ARCH+, Sonderheft: Schwellenatlas 191/192 (2009), 65).   Mit dem Namen Celosia , spanisch für »Eifersucht», kommt man dem Ursprung des Wortes »Jalousie» näher. Unser heutiges Wort »Jalousie» stammt aus dem Französischen und bedeutet ebenfalls Eifersucht. Vermutlich hat diese Bezeichnung, sowie ihr spanisches Pendant, ihren Ursprung im 15. Jahrhundert. Ab diesem Zeitpunkt wurde nämlich begonnen, das italienische Wort gelosia , was ebenfalls Eifersucht meint, auch für durchbrochene Fensterläden zu verwenden. Wahrscheinlich haben zuerst venezianische Händler dieses Vergitterungssystem mit dem nicht arabisch geprägten Teil Europas in Berührung gebracht. Damit ließe sich die Entlehnung des italienischen Wortes in andere Sprachen erklären. Einen wichtigen Hinweis für diese Theorie findet sich in der heutigen englischen Bezeichnung für Jalousie - venetian blind . Die Venezianer haben wohl das Wort »Eifersucht» aufgrund eines für sie interessanten und unbekannten Herkommens eingeführt: Dass der Herr des Harems eifersüchtig seine Frauen abschirmt. Es spielte offenbar keine Rolle, dass damit nur ein Teil der Verwendung der Maschrabiyya abgedeckt wurde. Ebenfalls wie das arabische Vorbild waren auch die europäischen Modelle anfangs nicht verstellbar. Erst das Patent des Pariser Tischlers Cochot am 14. April 1812 stellte einen mit verstellbaren Brettchen versehenen Sonnenschutz dar - die Jalousie, wie wir sie heute kennen, war geboren! Somit ist die Jalousie ein mit Ästhetik und langer Geschichte aufgeladener Sonnenschutz. Bild: Maschrabiyya an einem Erkerfenster des Gayer-Anderson-Museums in Kairo (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kairo_Gayer_Anderson_Museum_BW_9.jpg) Jetzt haben Sie schon einiges über diesen beliebten Sonnenschutz erfahren. Doch es gibt noch weitere interessante Fragen, welche wir hier nicht unbeantwortet lassen möchten. Weitere Fakten zur Jalousie Wie wird Jalousie richtig geschrieben? So vielfältig wie die Jalousie selbst, ist auch ihre Schreibweise. Im Deutschen ist die korrekte Schreibform natürlich: die Jalousie! Aber im Internet kursieren weitaus mehr Varianten. Dabei muss man unterscheiden zwischen alternativen Fachbegriffen, Rechtschreibfehlern und Übersetzungen in eine andere Sprache. In der Schweiz sagt man beispielsweise Storen, im Englischen Shutter oder auch (Louvered) Blinds. Falsche Schreibweisen im Internet aufgrund von Rechtschreibfehlern sind beispielsweise: Schalusie, Jalousi, Jallousien, Jalusi, Jalousine, Schalosie, Jalosien oder Jalusie. Diese Liste kann man sicherlich noch um einige Beispiele erweitern. Alternative Fachbegriffe für die Jalousie sind beispielsweise Innenjalousien, Horizontaljalousien, Raffstores, Lamellenstore aber auch Plisseejalousie, Schieberollo oder Stabzuglade.   Was ist eine Jalousie? Jalousien besitzen verstellbare, schmale Lamellen die horizontal angeordnet sind. Diese Lamellen sind durch einen Seitenzug miteinander verbunden. Sie bestehen entweder aus Aluminium, Holz oder Kunststoff (PVC). Jalousien schützen Sie in den heißen Sommermonaten vor zu viel Sonneneinstrahlung und minimieren die Blendung, sofern sie geschlossen sind. Sie lassen sich je nach Art der Ausführung entweder manuell oder motorisch bedienen. Besonders anzumerken ist, dass es im Handel verschiedene Arten von Jalousien zu erwerben gibt. Neben Außen- und Innenjalousien gibt es auch noch Lüftungsjalousien. Einbaujalousien werden im Scheibenzwischenraum von Isolierglasfenster angebracht. Dadurch entfällt sowohl die Montage als auch die Reinigung.   Jalousie oder Plissee – was ist der Unterschied? Nicht selten werden Plissees und Jalousien im selben Atemzug genannt, trotzdem bestehen zwischen den Produkten etliche Unterschiede. Beide Fensterbehänge sind imstande, Wohnräume die der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind kühl zu halten. Plissees werden in der Regel aus Kunstfasern hergestellt und können an den verschiedensten Fensterarten angebracht werden. Im Gegensatz zu Jalousien (es gibt auch Außenjalousien) sind sie nur für den Innenbereich konzipiert. Da die Plisseestoffe über unterschiedliche Transparenzgrade verfügen, können Sie damit auch verschiedene Beschattungsgrade verwirklichen. Wabenplissees bewähren sich zudem als Wärmeschutz, da ihr Luftpuffer vor Hitze und Kälte schützt. Während Sie Plissees an so ziemlich jede beliebigen Stelle am Fenster verschieben können, werden Jalousien meist im oberen Fenster-Bereich fixiert und nach unten gelassen. Ihre lichtundurchlässigen Lamellen bestehen aus Holz, Aluminium oder Kunststoff.   Wo kommen Jalousien zum Einsatz? Jalousien werden entweder an den Innen- oder Außenseiten der Fenster installiert und dienen u.a. als Hitzeschutz. Außerdem sind sie auch im Scheibenzwischenraum von Isolierfenstern anzutreffen. Als perfekter Sichtschutz halten sie neugierige Blicke von draußen ab. Je nach Modell können sie einen Raum sogar beinahe komplett verdunkeln. Innenjalousien gibt es auch für Dachfenster. Dort bewähren sie sich als Sicht- und Sonnenschutz. Sie lassen sich auch in ihre Scheibenzwischenräume installieren.   Kann man bei einer geschlossenen Jalousie von innen nach außen schauen? Wenn der Behang der Jalousien geschlossen ist und sie die Lamellen öffnen, dann können Sie auch ins Freie schauen. Außerdem ermöglichen Ihnen perforierte Lamellen einen (eingeschränkten) Blick nach draußen.   Wie ist eine Jalousie aufgebaut? Hersteller von Jalousien Luxaflex Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begann bereits vor über 60 Jahren. Damals gründeten Joe Hunter und Henry Sonnenberg ihre Firma und stellten Aluminiumjalousien her. Seit 1951 sind Produkte der Marke "Luxaflex" auch in Europa erhältlich. Warema Diese Firma wurde bereits 1955 ins Leben gerufen. Die Warema-Gruppe bringt hochwertige Sonnenschutz Lösungen für die unterschiedlichsten Projekte auf den Markt. Erfal Das Unternehmen Erfal ist seit 30 Jahren als Produzent von erstklassigen Sonnenschutz- und Insektenschutzsystemen tätig. Es bietet den Kunden neben einer maßgenauen Fertigung auch eine kompetente Beratung an. Omnisol Das Unternehmen ist seit dem Jahre 2002 ein erfolgreicher Fachhändler von diversen Sonnenschutzsystemen. Zum umfangreichen Sortiment von Omnisol gehört innen- und außenliegender Sonnenschutz. MHZ Die MHZ Hachtel GmbH & Co. KG fertigt bereits seit der Gründung im Jahre 1930 Sicht- und Sonnenschutzsysteme von hoher Qualität an. Die Produkte eignen sich für die innen- und außenliegenden Bereiche. Sie zeichnen sich durch ein ansprechendes Design und durch erstklassige Materialien aus. Kadeco Bei der Firma handelt es sich um ein bekanntes Familienunternehmen. Der Hersteller bringt hochwertige Sicht-, Blend- und Sonnenschutzsysteme für Fenster auf den Markt. Die Kollektionen mit den aktuellen Farben und Designs setzen immer wieder Trends auf dem Gebiet des Sicht- und Sonnenschutzes. Quellen »Jalousie«, in: Wolfang Pfeifer et al. (Hgg.), Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Jalousie)> abgerufen am 12.10.2022. »Jalousie«, in: <https://de.wikipedia.org/wiki/Jalousie> , abgerufen am 12.10.2022. Köhler, Bettina, Jalousie. Schauen, Verbergen, Beschatten, Belüften, in: ARCH+, Sonderheft: Schwellenatlas 191/192 (2009), 64–68. Sörries, Reiner, Handbuch zur islamischen Archäologie und Kunstgeschichte, Wiesbaden 2018, 260f. Christopher Decker M.A. (Doktorand der Alten Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München)

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